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Reisen durch die USA, im Besonderen Autotouren durch die USA sind eine der schönsten und preiswertesten Möglichkeiten, dieses Land, seine Landschaften und die Menschen auf die amerikanische Weise kennenzulernen. Man braucht ein Flugticket, einen Mietwagen und die Bereitschaft auch mal in einem entlegenem Dorf auf dem Küchenboden eines Trailers zu schlafen, denn die wichtigsten Hinweise WAS es sehenswertes zu besuchen gilt, stehen sowieso in keinem Reiseführer, sondern erfährt man von den Menschen dort und einigen einsamen Schildern am Highway. Hier findet Ihr meine (unsere) Eindrücke als fotografische Reiseberichte von zwei Sommertouren durch den Süden und Westen der USA aus den Jahren 2005 und 2008. Ein paar Tipps für Interessierte sind auch noch dabei (siehe unten). In 2012 wollen wir dann den Nordwesten unsicher machen. Es wird in San Francisco gestartet und wird entlang der Pazifiküste nach Norden gehen. Weiteres demnächst ...
"USA-Südwesten 2008"
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Flugticket | | Mietwagen | | Unterkunft |
Vielen Dank an alle Mitreisenden Sachsen in 2008: Jörg für viele gefahrene Kilometer, Fotobeiträge und die Ruhe in Person, Elke für die interessanten Zwischendurchtipps, Eric für sein organisatorisches Talent, Tina für ihre Vermittlungsleistungen zum Gruppen-zusammenhalt und diverse Textvorlagen sowie Susi für die hin und wieder dringend notwendige Dolmetschertätigkeit. Ohne Euch hätte alles nur den halben Erlebniswert gehabt.
Tipps zur Reisevorbereitung:
Vorbereitung auf die große Autotour: Eine Reise in die USA muss gut vorbereitet sein, denn man macht so etwas nicht alle Tage und die Kosten sollen nun mal auch in Grenzen bleiben. Mit allen Mitfahrern sollte die Route besprochen werden, Erfahrungen von Freunden oder Reiseberichte im Internet können dabei helfen. Jeder sollte wissen was ihn in den USA erwartet.
Keine Visumspflicht gilt für Besucher, Touristen, Geschäftsleute, die nicht länger als 90 Tage in USA bleiben, wenn der Flugschein einer anerkannter Fluggesellschaft ist ein Jahr gültig ist bzw. für Transitreisende mit gültigem Transitticket vorliegt. Der Reisepass muss mindestens noch für 6 Monate über die Dauer der Reise gültig sein (Infos gibt es bei www.auswaertiges-amt.de). Ab dem 12.01.2009 müssen sich zudem USA-Besucher aus Ländern die eine Visa-Waiver-Vereinbarung mit den USA getroffen haben (also auch Deutschland, Österreich und Schweiz), über das Online-System ESTA (Electronic System for Travel Authorization) anmelden. Die US-Behörden empfehlen, spätestens 72 Stunden vor einem Abflug den Antrag zu stellen (https://esta.cbp.dhs.gov/).
Die "optimale" Reisezeit gibt es nicht, man sollte aber wissen, dass einige Nationalparks über 3000 Meter hoch liegen und dort im Mai noch und im September schon wieder Schnee liegt.
Steht der Termin fest, könnt Ihr Euch gleich nach Flügen erkundigen. Viele große europäischen und amerikanischen Airlines stehen zur Wahl. Fragt in mehreren Reisebüro nach den jeweils günstigsten Tarifen, und den Ankunftszeiten und Abflugzeiten der jeweiligen Gesellschaften. Die Flüge 6 bis 9 Monate vorher zu buchen bringt oft einen erheblichen Preisvorteil. Bei vielen Fluggesellschaften kann man ohne Aufpreis Gabelflüge buchen, dass bedeutet z.B. in New Orleans landen und von San Francisco abfliegen.
Für die erste und die letzte Nacht ist es sinnvoll für den Start- und Zielort von Deutschland aus ein Hotel zu buchen. Falls Las Vegas auf der Route liegt, empfielt sich das aus Preisgründen in jedem Fall. Ansonsten, fast an jeder Abfahrt eines Highways findet man Motels (Inn`s) mit Preisen die oftmals im Bereich von 40 bis 70 USD pro Zimmer liegen. Zudem erlaubt die Bettengröße, dass oft vier Personen in einem Zimmer schlafen können (King Size Betten anfragen!). Unterwegs kann man an vielen Informationspunkten Couponhefte erhalten, die nochmals die Übernachtungskosten rabattieren.
Was Verpflegung angeht, sollte man sich den örtlichen Gegebenheiten anpassen können. Fast Food ist dominierend, doch die Vielzahl der Ketten macht es einigermaßen abwechslungsreich und alkoholfreie Getränkte gibt es meist als Refill. Im Restaurant zu speisen ist in der Regel verdammt teuer. In den heißen Regionen des Südens ist immer eine große Wasserflasche am Mann zu haben. Eis und Wasser gibt es vielen Stellen (z.B. Tankstellen) kostenlos.
Die Buchung des Mietwagens sollte bereits in Deutschland vorgenommen werden. Es ist preiswerter und die Versicherung ist normalerweise garantiert. Achtung: Fahrer unter 21 Jahren kosten extra! Zu zweit ist eine kleine Limousine ausreichend. Bei vier, fünf oder sechs Personen sollte man sich einen Minivan (8-Sitzer) reservieren lassen. Klimaanlage ist im Süden Pflicht. Einige Mietwagenfirmen bieten die Rückführung an den Startpunkt zu geringen Pauschalpreisen (rund 100 USD) an.
Das Stromnetz in den USA liefert nur 110 Volt. Also, mitgebrachte Elektrogeräte vorher darauf untersuchen ob sie funktionieren werden. Man benötigt zudem einen Steckdosenadapter. Ein wenig bares Geld sollte man bereits mitnehmen (100 USD pro Kopf). Denn ein kleines Trinkgeld ist dort üblich. Ansonsten sind die Travelerschecks zu empfehlen, die fast überall wie Bargeld anerkannt werden, und natürlich gehört zur Grundausrüstung die Kreditkarte.Besucher, die es hauptsächlich auf Nationalparks abgesehen empfehlen wir den Erwerb einer landesweit gültigen Holidaypass zu kaufen, denn die Eintrittspreise summieren sich.
Der Raucher hat es den USA nicht leicht. Sogar die Beschaffung der Glimmstengel bedarf schon einen Scout. Und, das Rauchen (und Alkohol trinken) in der Öffentlichkeit ist äußerst verpönt und in öffentlichen Gebäuden/Geländen strafbar. Also, eine USA-Tour kann schon als Entzugskur betrachtet werden.
Reiseliteratur findet Ihr wie Sand am Meer, doch ernsthaft zu empfehlen sind nur wenige. Meine Spitzenreiter sind die IWANOWSKI`S, z.B. erhältlich bei www.amazon.de.